{"id":1217,"date":"2014-01-01T20:17:59","date_gmt":"2014-01-01T20:17:59","guid":{"rendered":"https:\/\/sebastian-linda.de\/?p=1217"},"modified":"2014-01-23T20:24:56","modified_gmt":"2014-01-23T20:24:56","slug":"the-film-in-a-backpack-2014-ist-das-jahr-des-filmemachens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastian-linda.de\/?p=1217","title":{"rendered":"2014 =  Das Jahr der freien Filmemacher"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/player.vimeo.com\/video\/32459591\" width=\"1280\" height=\"720\" frameborder=\"0\" title=\"The Film in a Backpack - (Film in One Day)\" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>2012 ist die Welt nicht untergegangen und die Menschheit erwachte auch nicht eines neuen Verstandes durch vergessene, mystische Maja G\u00f6tter.<br \/>\n2 Jahre sp\u00e4ter ist eines klar:<\/p>\n<p>Die Welt ist im Umbruch und nur eines ist sicher:<br \/>\nFilmemachen war noch nie einfacher als heute!<\/p>\n<p>Vielen ist dieser einfach Fakt noch gar nicht klar und sie denken immer noch, dass sie sich auf langwierige, schwierige und teuere Produktionsprozesse einlassen m\u00fcssen. Doch diese Prozesse waren Arten und Weisen wie man Filme produzieren musste, wenn man gezwungen war auf teueres Zelluloid zu schiessen.<\/p>\n<p>Nehmen wir hier das Stativ als Beispiel heran. Mittlerweile sieht man oft winzige Kameras auf Riesigen Schweren Stativen positioniert. Dabei war das Stativ nicht dazu gedacht k\u00fcnstlerische Freiheiten zu geben sondern einfach die Kameras zu tragen die bis vor ein paar Jahrzehnten noch mindestens 20 Kilo auf die Waage brachten.<\/p>\n<p>Genauso waren grosse Produktionsteams nicht dazu da einfach cool auszusehen, sondern bei den vielen analogen R\u00e4dern der Zeit war es n\u00f6tig, das Projekt sowohl technisch als auch Zeitm\u00e4ssig in allen Belangen zu \u00fcberwachen und kontrollieren.<br \/>\nSo verh\u00e4lt es sich auch mit Storyboards um die Kunden ja so gerne bitten. Storyboards waren eine Sicherheit f\u00fcr eine Produktionsfirma die gew\u00fcnschten Shots auch zu bekommen. Man durfte bei dem teueren Filmmaterial und aufwendigen Produktionsprozessen nicht vergessen auch alle Shots in den Kasten zu bekommen. Mit einem Storyboard wurde Einstellung bereits festgesetzt, so dass das Team an einem Strang ziehen kann und die Produktion in k\u00fcrzester Zeit mit dem, m\u00f6glichst besten Ergebnis, fertiggestellt wird.<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen. Wenn Kamera und Stativ zusammen auf \u00fcber 100 Kilo kamen und diese dann noch auf einem Dolly bewegt werden mussten, musste absolut klar sein was gedreht werden sollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Heavy Film Camera\" src=\"http:\/\/sloblogs.thetribunenews.com\/slovault\/files\/2009\/05\/11-5-69-elex-nite.jpg\" \/><\/p>\n<p><strong>Die Technologie schrumpft in Preis und Gr\u00f6sse, die Qualit\u00e4t w\u00e4chst stetig.<\/strong><\/p>\n<p>Dank immer g\u00fcnstigeren, einfach zu bedienenden, kleineren, portableren Kameras, Mikrofonen und Laptops ist es m\u00f6glich einen Film mit Fernseh oder Kinoqualit\u00e4t an jedem Ort dieser Erde zu filmen, zu erstellen und gleich mit der ganzen Welt zu teilen.<\/p>\n<p>Jetzt ist es nicht so, dass diese Produktionsweisen \u00fcberholt sind. Immer noch werden gro\u00dfe Filme genauso produziert und ich strebe keinerlei Ver\u00e4nderungen in diesem Bereich an.<\/p>\n<p>Doch in dem Bereich der Independent Filmmaker und den kleinen Filmemacher der das hier gerade liest \u00e4ndern die neuen M\u00f6glichkeiten alles. Es braucht keine grossen Gelder mehr um Filme zu drehen, keine Drehb\u00fccher, keine Storyboards und keine grossen Teams. Es braucht nur eine Idee, eine Kamera und jemand der willig ist die Idee bis zum Ende zu verfolgen. Der Film muss auch klein klassischer dramaturgischer Thriller oder Kom\u00f6die sein, sondern kann sein ganz eigenen Wege gehen, experimentieren, Fehler machen, sich neu erfinden.<\/p>\n<p>Sogenannte DSLR Filmer, welche mit einer Spiegelreflexkamera und einem Aufsteckmikrofon einen Film drehen der so aussieht, als h\u00e4tte ihn wohl jemand mit einer Riesen-Super-Filmkamera gedreht.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit ist es aber nur das Geheimnis von einem sehr grossen Chip in der Kamera, wohlm\u00f6glich hochwertigen Linsen und nat\u00fcrlich jemand der das auch bedienen kann und ein tolles Visuelles Gesp\u00fcr hat.<br \/>\nDiese neue M\u00f6glichkeit eine filmische Tiefensch\u00e4rfe zu generieren sorgt f\u00fcr die M\u00f6glichkeit kleine Geschichten des Alltages ganz gross rauszubringen.<\/p>\n<p><strong>Einen Kinofilm f\u00fcr 3000 Euro<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahre 2008 drehte ich f\u00fcr 3000 Euro Reisebudget und einer Kamera die schlechter ist als meine heutige 1000 Euro DSLR Kamera einen 78 min\u00fctigen Film. Born to Skate schaffte es sowohl in die Kinos, ins Fernsehen und l\u00e4uft jetzt gerade in Malaysia, China, England und bald Amerika. Gedreht ohne Drehbuch, ohne den klaren Anspruch eine Dokumentation zu drehen, sondern die Kamera mitlaufen zu lassen:<br \/>\nAuf einem Roadtrip mit einem Skateboard um die Welt.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/player.vimeo.com\/video\/1353988\" width=\"1280\" height=\"720\" frameborder=\"0\" title=\"Born To Skate - Trailer\" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>The Film in a Backpack<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wenn das ganze dann gedreht ist kann das ganze noch verarbeitet werden am Laptop der noch im selben Rucksack Platz findet, welche die Kamera + Linsen + Stative beherbergt. ( Und bei mir auf meiner letzten Reise sogar noch meine T-Shirts und Hosen f\u00fcr Bali )<\/p>\n<p>Mit dieser Produktionsmethode drehte ich den \u201cFilm in a Bagpack\u201d sowohl \u201cMr Elektro\u201d der in diesem Jahr erschienen ist.Es sollte aber nicht vergessen werden das die Technik nur der kleinste Teil ist. Viel wichtiger ist es die Audiovisuelle Sprache zu verstehen und dessen Grammatik und W\u00f6rter zu beherrschen um die Vielseitigkeit und Sprachgewandheit zu besitzen auch einen Film zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Filmseminare 2014<\/p>\n<p>Das alles gibt es dieses Jahr in Filmseminaren zu lernen:<\/p>\n<p>Am 26&amp;27 April\u00a0 starten wir in Dresden jeweils von 9:30 \u2013 16:30 am Samstag und Sonntag.<\/p>\n<p>Bei Interesse k\u00f6nnt ihr euch gerne hier schonmal einen Platz reservieren.<\/p>\n<p>Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt und neben Equipment was ich stellen werde, empfehle ich eine eigene Filmkamera: m\u00f6glichst DSLR oder Systemkamera.<br \/>\nIn den 2 Tagen werden wir lernen, wie man mit einfachen Mitteln technisch und inhaltlich Filme erstellt, die professionellen Produktionen in nichts nachstehen.<\/p>\n<p>Ich werde meinen pers\u00f6nlich entwickelten Methoden des Filmemachens beibringen, damit jeder die M\u00f6glichkeiten erh\u00e4lt Geschichten Audiovisuell zu erz\u00e4hlen.<br \/>\nDa wir in der N\u00e4he der Elbe und Semperoper sind haben wir unglaublich tolle Locations direkt vor unserer T\u00fcr.<br \/>\nWir werden die gedrehten Filme besprechen, verbessern und zusammen schneiden. Dabei kann jeder seinen eigenen Stil entwickeln.<\/p>\n<p>Die Teilnehmeranzahl ist auf 8 Pl\u00e4tze begrenzt. Und mehr gibts unter dem Punkt Workshop.<\/p>\n<p>Wie ihr seht:<br \/>\n2014! Tolle Zeiten f\u00fcr jeden ein grosser Filmemacher zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\n<p>2012 ist die Welt nicht untergegangen und die Menschheit erwachte auch nicht eines neuen Verstandes durch vergessene, mystische Maja G\u00f6tter. 2 Jahre sp\u00e4ter ist eines klar:<\/p>\n<p>Die Welt ist im Umbruch und nur eines ist sicher: Filmemachen war noch &#8230; <span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/sebastian-linda.de\/?p=1217\" class=\"more-link\">Read More<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1220,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[33,32,31],"tags":[],"class_list":["post-1217","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-film-philosophy","category-filmschool","category-language-german"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1217"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1217\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1227,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1217\/revisions\/1227"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastian-linda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}